Informationsbroschüren

Aufklärungsbögen

"Antipsychotika"

in normaler, leichter und internationaler Sprache

In Zusammenarbeit mit den ärztlichen Direktoren bzw. Chefärzten der drei ehemaligen Landeskrankenhäuser Klingenmünster, Alzey und Andernach, der Pflege und den Aktivisten Dr. h.c. Peter Lehmann und Dr. med. Volkmar Aderhold haben NetzG-RLP e.V. in 18 Monaten diesen Aufklärungsbögen in normaler Sprache entwickelt. Inhalt:  Wirkungsweise der Antipsychotika, Mögliche unerwünschte Wirkung, Reduzieren und Absetzen und Alternativen.

Hier finden Sie den Aufklärungsbogen "Antipsychotika" in normaler Sprache als pdf-Datei zum Download.

Hier finden Sie den Aufklärungsbogen "Antipsychotika" in leichter Sprache als pdf-Datei zum Download.

Hier finden Sie den Aufklärungsbogen "Antipsychotika" in internationaler Sprache als pdf-Datei zum Download.


"Antidepressiva"

in normaler und leichter Sprache

In Zusammenarbeit mit der medizinischen Leitung der drei ehemaligen Landeskrankenhäuser Klingenmünster, Alzey und Andernach, sowie dem Krankenhauses "Zum Guten Hirten" Ludwigshafen, der Pflege und den Aktivisten Dr. h.c. Peter Lehmann und Markus Kaufmann hat das NetzG-RLP e.V.(Landesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit) in 36 Monaten diesen Aufklärungsbogen in normaler Sprache entwickelt. Inhalt: Einsatz der Antidepressiva, Wirkungsweise und unerwünschte Wirkungen, Reduzieren und Absetzen, andere Behandlungsmöglichkeiten und Hilfen.

Hier finden Sie den Aufklärungsbogen "Antidepressiva" in normaler Sprache als pdf-Datei zum Download.

Hier finden Sie den Aufklärungsbogen "Antidepressiva" in leichter Sprache als pdf-Datei zum Download.


Berichte und Dokumentationen

Todesursache: unbekannt

in deutscher Übersetzung
HINWEIS: Diese Medikamente niemals ohne fachliche Begleitung absetzen!

::::> Link zur Dokumentation in die ARTE Mediathek

Seit Jahren hatte die Schwester der Regisseurin Anniken Hoel an psychischen Problemen gelitten. Sie war von zahllosen Ärzten untersucht und immer wieder in Kliniken eingewiesen worden. Ihr Tod im Jahr 2005, mit erst 34 Jahren, kam dennoch überraschend – und wurde nie aufgeklärt. Investigativer Film einer Autorin, die ihre Schwester durch Psychopharmaka verloren hat.

Ein persönlicher, investigativer Film einer Autorin, die ihre Schwester durch Medikamente gegen eine psychische Erkrankung verloren hat. Ein Film über Psychopharmaka und die gefährlichen Geheimnisse der großen Pharmaunternehmen. Nachdem ihre Schwester plötzlich und unerwartet starb, während sie mit verschreibungspflichtigen Antipsychotika behandelt wurde, forscht Anniken Hoel nach über die Verantwortung der Pharmaindustrie, das ungebremste Wachstum psychiatrischer Diagnosen und Medikamente und die Korruption staatlicher Aufsichtsbehörden. Wie kann es sein, dass Pharmaunternehmen Einfluss auf die Richtlinien haben, nach denen psychische Krankheiten diagnostiziert werden? Also mitbestimmen, wann Medikamente verschrieben werden? Der über einen Zeitraum von zehn Jahren entstandene Film ist gleichzeitig persönlich und investigativ. Er folgt Anniken Hoel, die Antworten nicht nur nach den Ursachen des Todes ihrer Schwester sucht, sondern auch nach dem Zehntausender von Menschen weltweit, die ebenfalls ein ähnliches Schicksal erlebt haben. Todesfälle und Schäden, die bisher so gut wie ignoriert wurden. Ausgehend von einer kleinen Stadt in Norwegen und auf Reisen durch Skandinavien, die EU und die USA enthüllt der Dokumentarfilm „Todesursache: Unbekannt“ das Innenleben und die Motivationen einer mächtigen Industrie, die kontinuierlich Gewinne vor den Menschen stellt und viel zu einflussreich ist, um zu definieren, wer normal und wer krank ist.


weitere Studien

Studie / Lancet-Veröffentlichung mit Literaturüberblick

in englischer Sprache

Studie zum Reduzieren bzw. Absetzen von SSRI (ca. 650 KB)

Ergebnis: Größerer Erfolg, wenn der Prozess über Monate oder gar Jahre läuft anstatt wie in Leitlinien empfohlen über 2-4 Wochen, was ja Betroffenen-Gruppen seit vielen Jahren schon sagen. Einer der beiden Autoren der Studie, Horowitz, hat die Folgen eines zu schnellen Reduzierens/Absetzens am eigenen Leib erfahren und landete dann bei einem Betroffenen-Forum im Internet, in welchem er Rat einholte.

Siehe auch die von wenig Verantwortung getragenen Empfehlungen der Pharmaindustrie zum Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika, tabellarisch zusammengestellt von Dr. jur. Marina Langfeldt, ehemalige Oberstaatsanwältin.
::::> http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/gesundheit/pdf/langfeldt-ansprueche.pdf


Studie zum Absetzen von Antipsychotika (Universität Maastricht)

Aufruf zur Teilnahme!

Die Studie kann hier in vielen Sprachen aufgerufen werden: https://www.antipsychoticwithdrawalsurvey.com/