Veranstaltungen

EX-IN – Erfahrungswissen zu meinem Beruf machen! Kann ich das?

Das englische Wort «Recovery» kann mit Gesundung übersetzt werden. Der Recovery-Bewegung, die vor 20 Jahren zunächst in Amerika entstanden ist, liegt das Wissen darüber zu Grunde, dass Menschen, welche die Medizin als schwer oder chronisch psychisch krank bezeichnet, ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben führen können.

Bei diesem Recovery-Konzept geht es um die persönliche Recovery und nicht um das klinische Setting eines Recovery-Konzept.

Ein wesentlicher Aspekt ist dabei der Einsatz von Peers. Peers sind Menschen, die selbst über Erfahrungen mit seelischen Krisen bzw. psychischen Erkrankungen und häufig auch mit dem psychiatrischen Hilfesystem verfügen. In Deutschland werden seit 2008 Peers im Rahmen der EX-IN Ausbildung (Experienced Involvement) zu Genesungsbegleiter*innen und Dozent*innen qualifiziert und zunehmend in ambulanten und stationären Einrichtungen beschäftigt.

In den Räumen des NetzG-RLP e.V. werden wir einen Schnupperkurs anbieten und anschließend Möglichkeiten aufzeigen wie man eine solche Fortbildung machen kann.

Samstag, 15.6.2019, 10.00 Uhr – 18.00 Uhr
EUTB, Benediktinerstraße 32a, 54292 Trier

Referenten:

Robert Jacobs, seit 2016 zertifizierter EX-IN Genesungsbegleiter
und Werner Walter, seit 2014 EX-IN Trainer.

Eine Veranstaltung für Menschen, die psychische Krisen durchlebt haben. (Flyer hier abrufbar)
Die Teilnehmerzahl ist auf max. 20 Teilnehmer beschränkt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Frühzeitig Interesse bekunden und verbindlich per Email hier anmelden oder telefonischer Kontakt: 0651/718 3547


Veranstalter:Stadt Trier – Leitstelle für psychische Gesundheit in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit Rheinland-Pfalz und den freien Trägern der gemeindepsychiatrischen und klinischen Versorgung.

Gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie Rheinland-Pfalz und den Psychiatrieförderverein Trier e.V.


2. Trialog in Alzey

27. März 2019 - der nächste Trialog. Das Thema: "Da muss man doch was machen!" [k]ein Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge"
Autonomie und Selbstbestimmung des Einzelnen sind wichtige Orientierungsgrößen in unserer Gesellschaft. Sie lassen sich nicht abstrakt, sondern nur ganz konkret in unterschiedlichen Lebenslagen verwirklichen. Insbesondere in schweren persönlichen Krisen, in denen Hilfe von außen abgelehnt wird, wird dann gelegentlich der Appell laut: „Da muss man doch was machen!“. Häufig ist damit gemeint, dass Fürsorge für andere als weiteres wichtiges Grundprinzip unserer Gesellschaft im Widerspruch zum Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen wahrgenommen wird.

Dieser Trialog geht dem Appell nach und beleuchtet ihn von den unterschiedlichen Perspektiven der am Trialog Beteiligten. Er möchte einen Blick darauf werfen, ob es überhaupt ein Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge gibt und – wenn ja – wie es von den unterschiedlichen Beteiligten wahrgenommen wird.
Weitere Informationen und Einladung hier (Klick, ca. 1,5 MB).

Bei Interesse an der Mitarbeit oder an den zukünftigen Trialogen, bitte über das Kontaktformular um Aufnahme in den Informationsverteiler anfragen.


Landessportbund Rheinland-Pfalz sucht Sport-Inklusionslotse

Ansprechpartner für Menschen mit Behinderungen / Bewerbungsfrist läuft bis 31. März

Noch bis zum 31. März können sich im Rahmen des neuen Sport-Inklusionslotsen-Projekts des rheinland-pfälzischen Sports Interessenten melden, die auf Minijob-Basis als Ansprechpartner für Menschen mit Behinderungen und Vereine einsetzen möchten. Gesucht werden insgesamt 14 Personen, die sich in ihren Regionen im gesamten Bundesland als Berater, Begleiter, Vermittler und Netzwerker für das Thema „Inklusion im Sport“ engagieren und Vereine, Menschen mit Behinderungen und weitere Institutionen zusammenbringen. Honoriert werden die Lotsen auf 450-Euro-Basis. Das Sport-Inklusionslotsen-Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Steuerungsgruppe Inklusion des rheinland-pfälzischen Sports, in der neben LSB, Behinderten- und Rehabilitationssportverband, Special Olympics, Gehörlosen-Sportverband RLP auch die regionalen Sportbünden sowie Sportkreise vertreten sind

Webseite des Landessportbundes Reinland-Pfalz


Dr. h.c. Peter Lehmann, Franz-Josef Wagner, Dr. Jörg Breitmaier, PD Dr. Anke Brockhaus-Dumke, Dr. Sylvia Claus, PD Dr. Andreas Konrad (v.l.n.r)

DGPPN Kongress 2018 - NetzG hilft bei Aufklärung

28.11. - 1.12.18 / Berlin: Unter dem Motto "Die Psychiatrie und Psychotherapie der Zukunft" fand im November 2018 der DGPPN Kongress statt. NetzG war mit unserem 1. Vorsitzenden Franz-Josef Wagner am Symposium: "Wie aufklären über Psychopharmaka?" beteiligt.

Unsere Aufklärungsbroschüren zu Antipsychotika und Antidepressiva stießen zunächst auf eine eher verhaltene Reaktion. Bei den im Saal anwesenden Teilnehmern fand diese Form der Aufklärung allerdings ein beachtenswertes und bei näherer Betrachtung und Annäherung an das Thema breites Interesse.
Wir bleiben dran...

Das Bild entstand im Anschluß des gemeinsamen Auftritts: am 30.11.2018 von 10.15 Uhr - 11.45 Uhr im Saal A4

Das Grusswort zum DGPPN Kongress 2018 von Prof. Dr. Arno Deister finden Sie hier.


Jahrestreffen Hermeskeil

18.05. - 21.05.2018 / Hermeskeil - Neben interessanten Schulungen zu den Schwerpunkthemen in 2018 zu EX-IN und EUTB hatten die Teilnehmer wieder viel Gelegenheiten sich gegenseitig beim Grillen und Gesprächen untereinander kennen zu lernen. In diesem Jahr waren auch unsere neuen Mitglieder aus den Erweiterten Unabhängigen Teilhabe Beratungsstellen (EUTB) dabei und schilderten uns ihre ersten Erfahrungen aus ihren Beratungsstellen.

Einen Bericht des Pfingstreffens 2017 können Sie hier als pdf-Datei herunterladen ...

Einen Bericht des Pfingstreffens 2018 können Sie hier als pdf-Datei herunterladen ...

Das nächste Pfingsttreffen findet wieder mit der Mitglueder-Jahreshauptversammlung vom 7.‑ 9. Juni 2019 in Hermeskeil statt. Die Teilnahme incl. Unterbringung und Verpflegung ist für Mitglieder unseres Landesnetzwerkes kostenfrei (Die Anreise ist selbst zu organisieren).


Inklusionsmesse – April 2018

13. - 14.04.2018 / Mainz - Rheinland-Pfälzische Inklusionsmesse geht in die zweite Runde: Am 13. und 14. April 2018 fand die Inklusionsmesse Rheinland-Pfalz zum zweiten Mal statt – diesmal in der Mainzer Rheingoldhalle. Alles war noch vielfältiger und bunter. Unter dem Motto „Inklusion - Sei dabei!“ kamen die Besucherinnen und Besucher an über 50 Messestände mit inklusiven Angeboten und Initiativen aus allen Lebensbereichen. Rund 30 Workshops sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm in der Rheingoldhalle und auf dem Jockel-Fuchs-Platz waren im Angebot. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz und dem Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Mainz.
NetzG-RLP fand sich hier auch mit einem umfangreichen Informationsstand, die vielen Teilnehmern Einblicke in unsere Arbeit zeigten und half Netzwerke zu vertiefen, bzw. neu zu knüpfen.

Einen Bericht zur Messe können Sie in Kürze hier als pdf-Datei herunterladen ...


Trialog in Mainz - „Psychische Krisen und Selbstbestimmung – [k]ein Widerspruch“

28.2.2018 / St. Bonifaz - Im Februar fand im St. Bonifaz Gemeindesaal in Mainz ein Wiederaufleben des trialogischen Gedankenaustausches unter dem Thema „Psychische Krisen und Selbstbestimmung – [k]ein Widerspruch“ statt.

Aus den früheren Psychose-Seminaren ist heute der Begriff Trialog entstanden. Diese Auftakt-Veranstaltung im Februar 2018 war mit ca. 60 Personen und einem bunten Mix von Betroffenen, Angehörigen und professionellen Fachkräften außerordentlich gut besucht. Unter den Anwesenden waren auch mindestens 11 Genesungsbegleiter, die ihre Kurse in Alzey und Andernach absolviert hatten, bzw. sich noch in Ausbildung befinden. NetzG-RLP unterstützt bereits seit Jahren diese Ausbildung in Kliniken und wird dies auch weiterhin im Rahmen der Selbsthilfe tun.

Einen Bericht können Sie hier als pdf-Datei herunterladen ...