Termine Vorstand 2021

Grußwort 25 Jahre NetzG-RLP

Grußwort des Vorstands von NetzG-RLP zum 25-jährigen Bestehen des Vereins

Das kann hier nachgelesen werden.

 

Glückwünsche der Universität Mainz

das Schreiben kann hier nachgelesen werden.

 

Glückwünsche des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit

das Schreiben kann hier nachgelesen werden.

 

Glückwünsche des Mitglieds des Landtags, Sven Teuber

das Schreiben kann hier nachgelesen werden.

 


Koalitionsvertrag Rheinland-Pfalz 2021-2025

Der komplette Koalitionsvertrag Rheinland-Pfalz 2021-2026 ist hier nachlesbar.

Eine Zusammenfassung zum Themenbereich Inklusion kann hier nachgelesen werden (zusammengestellt von Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen).


Gedenken an jüdische Opfer Bundesweiter Gedenktag am 27. Januar 2021 im Pfalzklinikum

Klingenmünster. Am 27. Januar 2021 fand der bundesweite Gedenktag für die Opfer der NS-Psychiatrie im Pfalzklinikum statt - wenn auch auf andere Art als in den Vorjahren. Zur Kranzniederlegung an der Gedenkstätte des Hauses am Standort Klingenmünster waren keine Gäste und nur ein kleiner interner Kreis zugelassen. Im sicheren Abstand und ausgestattet mit FFP2-Masken gedachten Rita Becker-Scharwatz, geschäftsführendes Mitglied des Gedenkausschusses des Pfalzklinikums, Andreas Dietz, Mitarbeiter der Gedenkarbeit, Karin Römer, Psychiatrie-Erfahrene, Paul Bomke, Pfalzklinikum-Geschäftsführer, und Bernhard Dobbe, Personalratsvorsitzender, der Opfer. Rita Becker-Scharwatz betonte den Fokus des diesjährigen Gedenktages: „Im Pfalzklinikum zählten 19 jüdische Patientinnen und Patienten zu den Opfern der NS-Euthanasie. Wir begehen diesen Tag, um ihnen und weiteren Opfern zu gedenken und an sie zu erinnern - damit die Verfolgung von Menschen niemals mehr passiert und das Gefühl des Unbegreiflichen niemals vergessen wird. Gerade in einer Zeit, in der sich die Sprachkultur in der Politik verändert und Hass und Diskriminierung eine schnelle Verbreitung im Internet erleben, ist Gedenken erforderlich.“
Karin Römer beschäftigte sich besonders mit der Verbindung aus NS-Zeit und ihrer psychischen Erkrankung und ging der Frage nach, ob es ein lebensunwertes Leben gibt. Sie führte aus: „Ich selbst als Psychisch Kranke hätte die NS-Zeit nicht überlebt. Daher ist der 27. Januar ein besonderer Tag, der Tag der Befreiung, an dem ich wieder hätte leben dürfen. Leben, was heißt das? Selbstbestimmt handeln, an der Gesellschaft teilhaben und mehr. Aus meiner Sicht gibt es kein lebensunwertes Leben, jeder Mensch hat das Recht zu leben. Mit meinem Beitrag möchte ich zum Nachdenken anregen.“
Das Patientenradio des Hauses, der Peilsender, strahlte am 27. Januar und 28. Januar 2021 jeweils um 14 und 17 Uhr auf der Frequenz 87,9 MHz und im Internet unter peilsender.radio.de Beiträge von Theo Wieder, Bezirkstagsvorsitzender und Verwaltungsratsvorsitzender des Pfalzklinikums, Paul Bomke, Rita Becker-Scharwatz, Karin Römer, Christoph Bevier, Evangelische Klinikseelsorge, Silke Kessler, Katholische Klinikseelsorge und Andreas Dietz aus. Auch Roland Paul, Historiker, lieferte einen Radiovortrag zum Schicksal jüdischer Patienten der früheren Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster.
 
Interessierte können ab sofort ein Video der Kranzniederlegung mit Worten von Rita Becker-Scharwatz und Karin Römer unter: https://youtu.be/CTsel6PwwGM, bei Facebook und auf der Homepage des Hauses ansehen. Die Radiobeiträge der Verantwortlichen finden sich ebenfalls auf der Pfalzklinikum-Homepage.


Passend dazu eine kurze Ansprache von Karin Römer, die man hier nachlesen kann.

 


Termine Vorstand 2020

Landesinklusionsgesetz einstimmig beschlossen

Am Abend des 15.12.2020 hat der Landtag Rheinland-Pfalz das Landesinklusionsgesetz einstimmig beschlossen. Das ist ein großer Erfolg für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und für Inklusion in unserem Land. Herzlichen Dank an Sie und euch für die wichtigen Impulse und tatkräftige Unterstützung für dieses Vorhaben, dass uns seit Beginn der Wahlperiode im Landesbeirat beschäftigt.

Der Entschließungsantrag ist hier nachzulesen.


Stellungnahme zum Entwurf des Inklusionsgesetzes

Schreiben an das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz mit der Stellungnamhe von NetzG RLP.e.V. zum Entwurf des Landesgesetzes zur Gleichstellung, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Verfasser: Franz-Josef Wagner

Das komplete Schreiben kann man hier lesen.


Sprachgebrauch zu Selbsthilfegruppen

Schreiben an das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz mit der Bitte, den Sprachgebrauch für Selbsthilfegruppen positiver zu formulieren.

Verfasser: Franz-Josef Wagner

Das komplete Schreiben kann man hier lesen.


27.01.2020 Kranzniederlegung in Andernach

Mit einem Gottesdienst und einer Kranzniederlegung gedachte die Stadt Andernach,  die Rhein- Mosel-Fachklinik Andernach und NetzG RLP e.V. am Montag, 27. Januar, der Opfer von  Euthanasie und von nationalsozialistischer Gewaltherrschaft. Los ging es mit einem ökumenischen Gottesdienst um 14:00 Uhr in der Kapelle St. Thomas auf dem Klinikgelände. Für den sich  anschließenden Transport zum Mahnmal "Spiegelcontainer" in der Andernacher Innenstadt sorgte  ein Bustransfer. 

 

Nach einer kurzen Ansprache seitens des ärztlichen Direktors der Rhein-Mosel-Fachklinik  Andernach, Herrn Dr.  med. Ingo Weisker, legten wir am „Spiegelcontainer“ zum Gedenken an die  Opfer von Euthanasie und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft für NetzG RLP e.V. einen Kranz nieder.

 

Das Mahnmal erinnert an die mehr als 1800 Menschen, die zwischen 1941 und 1944 über die  damalige Provinzial Heil- und Pflegeanstalt Andernach zur Tötung nach Hadamar gebracht oder deportiert wurden.

Resi Limbach
Jörg Franz